Naturheilpraxis Goldmann

METHODEN

Die traditionelle chinesische Medizin bedient sich vielfältiger Methoden:

  • Akupunktur
    Durch das Nadeln spezifischer Punkte werden die körpereigenen Heilungskräfte aktiviert, die Gesundheit erhalten oder wiederherstellt. Der Organismus wird gezielt dazu angeregt, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

  • Kräutertherapie
    Die Kräuter-Pharmakotherapie stellt mit etwa 80 % der Heilmaßnahmen den wichtigsten Therapiepfeiler in der chinesischen Medizin dar. Die jeweilige Kräuterrezeptur, wird individuell auf die jeweilige Krankheitssituation, bzw. Konstitution des Patienten angepasst. Hierfür sind langjährige Erfahrung und ein guter Überblick über die zur Verfügung stehenden Mittel notwendig.
    In meiner Praxis werden Standardrezepturen und Fertigkräutermischungen angewendet.

  • Ernährungsberatung nach den 5 Elementen
    Nicht nur Kräuter, auch Nahrungsmittel entfalten nach dem chinesischen Modell eine eigene Wirkung, d.h. durch die Verwendung der richtigen Lebensmittel Kombination kann man z.B. Schleim lösen, kalte Hände/Füße wärmen, bei trockener Haut den Organismus befeuchten und dadurch den Behandlungserfolg enorm unterstützen. Patienten erhalten auf Wunsch einen individuell zugeschnittenen Ernährungsplan.

  • Moxibustion
    In der Moxibustion wird chinesisches Beifuß Kraut (Moxa-Kraut ) zu Kegeln geformt und direkt über der Haut abgebrannt, bis ein deutliches Wärmegefühl entsteht. Oder die Akupunktur Punkte werden mittels einer Zigarre aus Beifuß Kraut erwärmt.
    Moxibustion ist ein wichtiges Element der chinesischen Heilkunst. Hitze, die durch die Verbrennung des Artemisia Sinensis (Beifuß) Krautes entsteht, wird gezielt dazu eingesetzt, Akupunkturpunkte anzuregen. Dies ist mit oder ohne Isolationstechniken möglich (z.B. durch Ingwer, Salz/Knoblauch). Diese Methode ist besonders effizient bei Zuständen der Schwäche und Erschöpfung ganz allgemein, aber auch bei schmerzhaften Schwellungen über Gelenken oder Rückenschmerzen.
    In meiner Praxis wende ich sowohl chinesisches als auch japanisches Moxa an.

  • Schröpfen
    Beim Schröpfen wird durch das Aufbringen von Glasgefäßen, den so genannten Schröpfköpfen, ein Unterdruck an der jeweiligen Hautstelle erzeugt. Der Körper reagiert mit vermehrter Durchblutung des Gewebes, das vegetative Nervensystem wird stimuliert.

  • Tunia Massage
    Tuina ist eine Massageformform, die Elemente aus der Chiropraktik, der Mobilisation, Wund- und Frakturbehandlung und Körperübungen verbindet. Es ist eine sehr kräftige Massage mit schiebenden, drückenden, haltenden und hebenden Griffen, die dazu dient, die Leitbahnen wieder durchgängig zu machen, Blut und Energie zu mobilisieren und steife Gelenke wieder beweglich zu machen. Wenn es die Situation des Patienten erfordert, kann auch eine sanftere, spezielle Form der Kindertuina angewendetwerden, die eine Akupunktur Behandlung vollwertig ersetzt. Kinder z.B. reagieren auf diese Behandlungsmethode sehr entspannt und positiv.

  • Shonishin & Guasha
    Die Behandlungsform Shonishin kommt ursprünglich aus Japan und bedeutet eine Massage, bei der die Hautzonen über Meridianen und Akupunkturpunkten mit winzigen Gerätschaften leicht gereizt und damit angeregt werden.
    Guasha dagegen kommt aus China: Mit speziellen Gegenständen wie Bambusköpfen oder Schabern aus Jade (auch ein Espressolöffel geht!) wird die Hautoberfläche an speziellen Punkten kräftig bearbeitet. Dies bringt u.a. Reste von früheren Infekten, Impfungen und Kinderkrankheiten aus der Tiefe an die Körperoberfläche und leitet sie aus; Stauungen werden beseitigt, die körpereigene Regeneration im Bindegewebe und den Fascien wird aktiviert.



  • Therapeutisches Taping
    Taping, auch bekannt als Kinesio oder Medi-Taping, erzielt durch die Applikation eines Tapes eine direkte Beeinflussung der Schmerzreflektoren. Gleichzeitig kommt es durch Einflussnahme auf das zirkulatorische System zu einer schnelleren Ausscheidung von Ödem Flüssigkeit und Entzündungssekreten. Die Muskulatur kann sich so wesentlich schneller regenerieren.